Zur Sicherstellung der lückenlosen Patientenversorgung sind Gesundheitsdienstleister auf einfache Beschaffungsprozesse angewiesen. Während Bestellungen von medizinischen Verbrauchsgütern zwischen Apotheken und Grossisten seit Jahren primär papierlos erfolgen, werden im Spitalbereich immer noch vierzig Prozent per Fax oder Telefon abgewickelt. Die Auftragserfassung erfolgt dabei in vielen manuellen Schritten und ist entsprechend fehleranfällig und kostenintensiv. Dieser Ineffizienz kann mit einem flächendeckenden Einsatz elektronisch unterstützter Beschaffungsprozesse ohne Medienbruch begegnet werden. Für die vollständige Implementierung von e-Business im Schweizer Gesundheitswesen ist die vergleichsweise geringe Menge an Geschäftstransaktionen von Nachteil. Um die Fix- bzw. Stückkosten für die Abbildung elektronischer Prozesse dennoch niedrig zu halten, ist unser kleines Land auf Standards sowie die enge Zusammenarbeit von Lieferanten und Händlern, Spitälern und Marktplätzen angewiesen.