Fachgruppe Desinfektionsmittel
Für höchste Hygiene-Standards
Die Anbieter von Desinfektionsmitteln innerhalb der Fachgruppe befassen sich mit der Bekämpfung übertragbarer Krankheiten bei Mensch und Tier. Zur steten Verbesserung des Infektionsschutzes und der Hygiene arbeiten die Mitglieder mit den Behörden und Organisationen an entsprechenden Richtlinien, Gesetzen und Normen.
Bildquelle: BVMed
Bildquelle: BVMed

Desinfektionsmittel spielen zur Prävention und Verbesserung der Hygiene in Spitälern und Pflegeeinrichtungen eine immer wichtigere Rolle. Bereits 1988 wurde der Arbeitskreis Desinfektionsmittelanbieter Schweiz (ADA) gegründet. 17 Mitglieder – bestehend aus Schweizer Anbietern und Herstellern – bekämpfen übertragbare Krankheiten bei Mensch und Tier. Sie verfolgen dabei höchste Qualitäts-Standards. Zum Kodex gehört, Ärzte, Apotheker und Hygienefachkräfte umgehend und umfassend über neue Desinfektionsmittel und Antiseptica zu informieren.

Die Schwerpunkte der Fachgruppe sind:

  • der regelmässige Austausch untereinander und mit Fachgesellschaften wie der Schweiz. Gesellschaft für Spitalhygiene (SGSH);
  • die Mitarbeit an den Richtlinien für die Bewilligung chemischer Desinfektionsmittel des Bundesamts für Gesundheit (BAG) bzw. der Interkantonalen Kontrollstelle für Heilmittel (IKS);
  • die Mitwirkung u.a. am Chemikalien-, Heilmittel- und Biozidrecht sowie beim Schweizerischen Normenverband (SNV) (und beim europäischen Komitee für Normung TC216) auf dem Gebiet der Prüfmethoden für Desinfektionsmittel und Antiseptika;
  • die Mitarbeit bei der Lösung von Entsorgungsproblemen im Medizinbereich (Verein KEIS).

Die Fachgruppe pflegt dazu Kontakte zu Spitälern und Einkaufsgesellschaften, erhebt Marktumfragen zu den Produkten und bezieht Stellung zu spezifischen Themen. Unter anderem informiert sie den Fachhandel über mögliche Risiken von Grau- oder Parallelimporten: So haben sich Importeure oder deren Abnehmer bei der Einfuhr von Arzneimitteln, Medizinprodukten und Bioziden in die Schweiz an besondere Bestimmungen zur Kennzeichnung, Beschriftung und Packungsbeilage zu halten. Sonst werden sie nicht bewilligt, und die Inverkehrbringer können sich strafbar machen. Hier unterstützt die Fachgruppe die Behörden in ihren Bestrebungen, ausländische Produkte, die hierzulande ohne Zulassung vertrieben werden, aus dem Verkehr zu ziehen.

FRDEEN
Fachgruppe Informationen

Ziele

  • Schutz der Gesundheit durch Bekämpfung übertragbarer Krankheiten bei Mensch und Tier;
  • Verbesserung der Hygiene und des Infektionsschutzes;
  • Reduktion der Risiken im Zusammenhang mit Grau-/Parallelimporten;
  • Verhinderung von unlauterem Wettbewerb

Aktivitäten

  • Ärzte, Apotheker und Hygienefachkräften über neue Desinfektionsmittel und Antiseptica informieren;
  • Mitarbeit an diversen Richtlinien und Gesetzen;
  • Mitwirken bei div. Normenverbänden hinsichtlich Prüfmethoden;
  • Verfassen von Positionspapieren (z.B. zu Grau- und Parallelimporten), Stellungnahmen, Erheben von Marktumfragen

Organisation

Kontakt

Swiss Medtech - Geschäftsstelle